600 „KeinAngstHasen“ tummelten sich am vergangenen Wochenende auf dem Gelände der Dobelmühle bei Ravensburg. Aus allen Bezirksgemeinden des evangelischen Dekanats Freudenstadt waren 450 Jugendliche mit ihren 150 Betreuern angereist. Bei herrlichem Sommerwetter begrüßte Bezirksjugendreferent Johannes Büchle die Teilnehmer im großen Zirkuszelt auf dem Gelände der ehemaligen Dobelmühle. Die Band „Barfuß“ heizte trotz hochsommerlicher Temperaturen mit heißen Rhythmen die Stimmung zusätzlich an.
Erster Höhepunkt war die Show von „Mr. Joy“, alias Karsten Strohhäcker, mit Jonglage und Trickkunst. Mr. Joy schlug die Jugendlichen nicht nur durch seine Tricks, sondern auch durch seine christliche Botschaft immer wieder in Bann. Das Thema des Camps „KeinAngstHase“ setzte er glaubwürdig um, als er mit Jugendlichen auf dem Hochrad balancierte. „Jesus hält seine Hand drunter und fängt euch immer wieder auf“, ermutigte der Künstler die Jungen und Mädchen zum Vertrauen auf Gott.
Alle Camp-Teilnehmer konnten die Botschaft praktisch ausprobieren, ob beim Klettern an der 10 Meter hohen Kletterwand, beim Kistenstapeln oder beim „Giantlap“, einem Mutsprung aus 15 Meter Höhe im Hochseilgarten, der seit zwei Jahren das Freizeitangebot auf der Dobelmühle bereichert.
Im Gruppengespräch über die biblische Geschichte vom sinkenden Petrus, bei Gebet und Abendandacht und auch beim Gottesdienst am Sonntagmorgen gaben die Camp-Verantwortlichen den Jugendlichen wichtige Impulse für ihr Leben.
Spannend ging es beim Konfi-Fußball-Turnier zu. Die Endspiele um die Bezirksmeisterschaft gewann schließlich die Mannschaft aus Wittenberg-Lombach, die sich gegen ein starkes Glattener Team ganz überraschend durchsetzen konnte. Das Siegerteam darf im nächsten Jahr beim Endrundenturnier um die Württembergische Meisterschaft in Stuttgart teilnehmen.
Eine total fitte Pfarrerschaft präsentierte sich den Konfis beim Spieleabend. Mit ihrer Choreografie zu der Filmmelodie „I will follow him“ ernteten sie frenetischen Beifall der 450 Jugendlichen und mehr als 100 ehrenamtlichen Jugendmitarbeiter. Dank der reibungslos funktionierenden Organisation durch das Bezirksjugendwerk wird das Camp für alle Beteiligten in bester Erinnerung bleiben.
(Pfarrer Siegfried Schanz)

